TZI
Themenzentrierte Interaktion
Die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn ist als ganzheitliches Konzept der Leitung und Begleitung von Lern- und Arbeitsgruppen bekannt geworden.
Neben der Gestalttherapie, der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie, dem Psychodrama und der Transaktionsanalyse gilt die von Ruth Cohn entwickelte Themenzentrierte Interaktion als eine der wichtigsten Ansätze der humanistischen Psychologie.
Ruth Cohn, die lange als Psychoanalytikerin gearbeitet hat, ist es mit dem Konzept der TZI gelungen das „heilsame Klima“ therapeutischer Beziehungen auf ganz alltägliche Gruppensituationen zu übertragen und dies mit dem Interesse an effektiven und produktiven Arbeitsprozessen zu verbinden.
Ganzheitliches, lebendiges Lernen steht im Mittelpunkt. Körper, Seele und Geist sind als Einheit zu betrachten und gehören, bewusst oder unbewusst, zum lebendigen Lernen dazu.
Das Ich jeder einzelnen teilnehmenden Person, das Wir als die interagierende
Gemeinschaft, das Thema als gemeinsame Aufgabe und die uns umgebenden
Rahmenbedingungen, der Globe, finden in der Arbeit mit TZI stets Beachtung.
Mit Hilfe der TZI können Personen in Leitungspositionen zunächst sich selbst
reflektieren, die Selbstwahrnehmung schulen und dann ihre Leitungsrolle
bewusster gestalten.
Die Wahrnehmung und das Verständnis für Prozesse in der
Gruppe wachsen und somit ein konstruktiver Umgang mit ihnen.
Wahrnehmung – das Kernstück der Kommunikation
mein Profil – TZI: TZI„Bewusstheit ist ein Werkzeug. Wenn Dir etwas bewusst ist, kannst Du wählen. Je größer deine Bewusstheit ist, desto sorgfältiger kannst Du wählen, desto mehr Wahlmöglichkeiten hast Du.“
(James S. Simkin)